SPD Finanzforum FFM

Für eine ökonomisch sinnvolle Reform der Erbschaftssteuer

Bundespolitik

Im Zuge des demographischen Wandels gibt es eine neue soziale Frage in Deutschland: den Umgang mit ererbten Vermögen. Was tun, wenn Geburt und Herkunft noch stärker als heute den sozioökonomischen Status bestimmen – und nicht die individuelle Leistung? Und was bedeutet dies für unsere Soziale Marktwirtschaft, in der Fähigkeit und Tatkraft des Einzelnen den wirtschaftlichen Erfolg bestimmen sollten – und nicht der sprichwörtliche silberne Löffel im Mund?

Als Sozialdemokraten müssen wir daher fragen, warum es nicht möglich sein soll, leistungslos erworbenes Vermögen stärker an der Finanzierung des Gemeinwesens zu beteiligen. 2014 wurden in Deutschland über 100 Milliarden Euro vererbt oder verschenkt – das ist ein Drittel aller Ausgaben des Bundeshaushalts. Doch die aktuellen Pläne der Bundesregierung zur Reform der Erbschaftssteuer zementieren nur die zunehmend ungleiche Verteilung von Vermögen in Deutschland – mit negativen Folgen für den gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Dazu ein aktueller Debattenbeitrag von Bijan Kaffenberger:
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